BVG-Anlagestrategie selbst bestimmen

Impressum: Autor ist André Kohler (Details) – Artikel in Blickpunkt:KMU (Fokusthema: Vorsorge), 15. Juni 2010.

Wir haben ein biologisch bedingtes Bedürfnis, die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. So verbessern wir Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden. Was ist zu tun, damit dasselbe von Dauer ist?

Anlageklassen unterscheiden sich durch das Niveau ihres langfristigen Ertrages sowie Regelmässigkeit und Höhe, mit der ihre Erträge pro Zeitperiode anfallen. (Volatilität). Nominale und reale Ertragspotenziale sind gesicherte, stabile und damit verlässliche Grössen, methodisch einfach zu erheben und ökonomisch plausibel begründbar. Der Volatilität liegt hingegen eine Verkennung der Finanzmarktrealität zugrunde: Man gibt vor das Eintreffensmuster von Erträgen im Voraus zu kennen, indem man ihnen Normalverteilung unterstellt. Die Zukunft wird durch die Errechnung der zwei statistischen Grössen «Mittelwert» und «Standardabweichung» vorhergesagt. Deren weitere Verwendung erlaubt die Bestimmung von Strategien, welche optimale Schwankungs-Ertrags-Relationen aufweisen und damit optimal diversifiziert sein sollten. Die Fehler der Annahmen bewirken jedoch, dass sich der Tausch von Ertragsarmut gegen Stabilität der Wertentwicklung als schlechtes Geschäft erweist. Weder Erträge noch Volatilität und Korrelation halten sich an die Erwartungen, das Rentensubstrat hingegen wird stetig und irreversibel geschädigt.

Bevorzugte Ertrags- und Wertschwankungseigenschaften

Man weiss, dass die Balance zwischen gewünschter Ertragshöhe und tolerierter Schwankungsintensität individuell ist und dass es kaum etwas Instabileres als die Risikoneigung des Investors gibt.

Freie Wahl der Strategie

Die B+B Vorsorge AG hat es sich zum Ziel gemacht, diese Einsichten in ihrem Beratungsansatz zur Maximierung des Destinatärsinteresses zusammenzuführen:

  • Der Vorsorgezweck ist gesichert, wenn die realen Lebenshaltungskosten finanzierbar sind.
  • Letztere sind das Ergebnis realer volkswirtschaftlicher Wertschöpfung.
  • Die Anlagestrategie muss diese via Anlageertrag in Rentenkapital überführen.
  • Nur Beteiligungskapital, welches gut den vierfachen Ertrag von Schuldkapital generiert, kann dies bewirken.
  • Das relevante Risiko ist nicht das realitätsfremd ermittelte Wertschwankungspotenzial in Form der Standardabweichung, sondern eine ungenügende Rente als Ergebnis der Verbindung mentaler Anfälligkeit mit fehlerhaften Theorien.

Aufgrund dieser Einsichten, konzentriert sich die B+B Vorsorge AG seit jeher auf das Einfache und Offensichtliche: einen maximalen Sachwertanteil, erstklassige Direktanlagen und ein gekonntes Liquiditätsmanagement. Damit bestehen die Kunden den Test von Art. 1 BVG. Zur erleichterten Umsetzung dieses Erfolgsrezeptes stehen dem Interessenten die seit langem durch die B + B Vorsorge AG erfolgreich geführten Sammeleinrichtungen Profond und Allvor offen. 

André Kohler ist Mitglied der Geschäftsleitung der B+B Vorsorge AG. Er leitet den Bereich Investment Services, welcher auf Strategieentwicklung, Reporting und Investment Controlling sowie Organisationsfragen spezialisiert ist


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